Die schnellste Entspannung der Welt

Neu aufpoliert – erstmals veröffentlicht am 10. Juli 2014

Reden fängt mit Schweigen an...Manchmal willst du auf die Schnelle deine Anspannung loswerden. Vielleicht hast du auch schon die perfekte Entspannungs­methode für dich gefunden – es gibt ja unzählige für jeden Geschmack: Meditation, Yoga, Progressive Muskel­ent­spannung, Autogenes Training, Tai Chi, Achtsamkeit, undsoweiterundsofort.

Jede dieser Methoden ist super hilfreich.
Jede braucht eine Weile, bis man sie erlernt hat.
Und jede braucht eine gewisse Zeit, bis du damit zur Ruhe kommen und wirklich  entspannen kannst.

 

So viel Zeit hast du nicht, wenn du JETZT nach vorne gehen und eine Präsentation halten musst. Du kannst dir – sagen wir mal – maximal eine Minute nehmen, bevor du dran bist…

 

Was du aber immer und überall machen kannst – selbst wenn du schon vorne am Rednerpult stehst und darauf wartest, dass deine Zuhörer bereit zum zuhören sind:

  1. Atme tief ein und wieder aus.
  2. Und nochmal. Spüre dabei, wie sich deine Schultern beim Einatmen von allein zu den Ohren bewegen (ohne dass du irgendetwas mit ihnen machst).
  3. Und nochmal. Wenn die Schultern beim Einatmen hoch gehen: Lass sie ganz bewusst mit einem kräftigen Ausatmen nach hinten unten fallen (so in Richtung Gesäßtasche deiner Jeans).
    Keine Sorge – das einzige, was eventuelle Zuschauer sehen, ist, dass du jetzt schon viel aufrechter dastehst.
  4. Wiederhole das Fallenlassen der Schultern so oft, bis sie unten bleiben. Bei mir dauert das meistens so um die sieben bewusste Atemzüge lang. So viel Zeit kannst du dir immer nehmen!
  5. Wenn die Schultern beim Atmen unten bleiben, haben sich deine Schultern entspannt, der Brustkorb ist „offen“ und der Atem kann ungehindert ein- und ausfließen. Außerdem hast du eine wesentlich freiere Stimme und dein Hirn ist bestens mit Sauerstoff versorgt.
    Also: Leg los!

Mir reicht diese kleine Entspannung am Anfang meistens, um gut durch die ganze Präsentation zu kommen.

Wenn du aber während des Vortrages nochmal angespannt bist: Gönne dir und deinem Publikum eine kleine Pause und einige tiefe Atemzüge. Durchschnaufen tut auch deinen Zuhörern zwischendurch gut.

 

Wahrscheinlich habe ich in der Überschrift übertrieben und es gibt eine noch schnellere Entspannungsmöglichkeit. Aber für mich ist das die schnellste und beste. Überall unauffällig einsetzbar, mit sofort spürbarem Ergebnis – und dazu noch völlig nebenwirkungsfrei.

 

Was hast du für Erfahrungen mit Entspannung? Nutzt du eine von den Methoden, die ich im Vorspann aufgezählt habe? Oder kennst du noch was besseres?

Sei du selbst, lass die anderen anders sein.
Deine
Christine Winter

 

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. TIEF EIN UND AUSATMEN IST ABSOLUT DAS BESTE!!!
    Ich denke dazu noch an meine Füsse, um mich gut zu erden und wirklich „HIER“ zu sein, auch wenn die Situation unangenehm ist.
    -Durchs Herz ein und ausatmen, das fühlt sich dann so an wie eine geistige Umarmung..
    Wenn man dazu noch so eine Handvoll SIMPLER „eigener“Übungen zum Entspannen ausendig weiss d.h. auch in einem sog. „Notfall“ganz unaufällig abrufen kann, ist das schon enorm hilfreich.
    Bin ein grosser Fan von JIN SHIN JYUTSU – es ist simpel, und man hats immer dabei, jeder kann es! (Die Bücher von Tina Stümpfig-Rüdisser sind sehr empfehlenswert) Nacheinander Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger, kleiner Finger und mit den Fingerspitzen die Handinnenfläche (wie lockere Faust) für 1-5min halten. Einzelne Sicherheitsenergieschlösser halten:
    Nr. 1 (Innenseite Knie) bei Angst, nicht gut genug zu sein.
    Nr. 2 (Kreuz oberh. Becken) bei Stress und Spannung.
    Nr. 3 ( Zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule) bei Stress, Sprachproblemen.
    Nr. 15 ( Leistenbeuge). bringt Freude und Lachen ins Leben, bei Stress, Ängsten & Unsicherheiten.
    Nr.17 (Handgelenk mit anderer Hand oder beide gleichzeitig halten): entspannt Verstand und Nerven bei Nervosität und Zittern oder sogar Ohnmacht
    Nr.19 (Ellbogen): „Ich bin meine eigene Autorität. Nix und niemand hat Macht über mich“- Stärkt Selbstvertrauen,
    Ängste loslassen.
    Nr.20 (siehe auch Kinesioloie/Braingym): Stirnhöcker halten und gleichzeitig an die Situation denken, die einen stresst. Für geistige Klarheit, neue Kraft, Intuition.
    Nr. 23 ( unterhalb letzter Rippe, Rücken) für Selbstvertrauen, Mut, Angst
    transformieren, Eigenverantwortung übernehmen.

    Kann es nur wärmstens empfehlen… : ))))

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