Warum du auf Entspannung nicht verzichten solltest

von Christine Winter

14.07.2014

Du weißt bestimmt längst, dass es dir einfach gut tut, wenn du dir Entspannung gönnst – je tiefer, desto besser. Und ich würde mich für dich freuen, wenn du bereits eine Ent­spannungs­methode für dich gefunden hast, die du gerne machst und die für dich funktioniert. Ein paar Gedanken zur Entspannung habe ich ja letztens schon geschrieben…

Es ist schon ein ziemlich guter Grund für das regelmäßige Entspannen, dass man sich dabei und danach einfach rundum wohlfühlt. Wenn der Kopf und die Muskulatur loslässt, ist das wie ein kleiner Urlaub. 

Einen zusätzlichen Aspekt habe ich erst kürzlich gelesen…

Wut und Angst brauchen Muskelspannung zum Entstehen!

Okay, Wut ist jetzt nicht so mein Thema. Ich bin seltenst richtig wütend – aber ich gebe zu, dass ich dann körperlich mächtig angespannt bin.

Spannend finde ich das mit der Angst

Wenn Angst Muskelanspannung braucht, hieße das ja, dass ich keine Angst kriege, solange die Muskeln locker bleiben. Das hieße also genau genommen, dass ich mit allen Methoden, die die Muskeln entspannen, aktiv etwas gegen die Angst unternehmen kann.

Mir kommt das so ein bisschen vor wie die Frage, wer zuerst da war: Die Henne oder das Ei.

Bin ich angespannt, weil ich Angst habe?
Oder bekomme ich Angst, weil ich angespannt bin?

Und wie bei Henne und Ei ist es letztlich vollkommen wurscht. Denn das allerbeste ist eh, keine Angst zu haben UND entspannt zu sein.

Angst zu vermeiden nervt

Normalerweise gehen wir dem aus dem Weg, was uns Angst macht. Das heißt nicht, dass wir entspannt sind, aber wenigstens können wir relativ sicher sein, dass wir dem Auslöser für die Angst nicht begegnen. Jedenfalls hoffen wir das.

Es ist aber schon ganz schön stressig, immer darauf zu achten, dass nicht zwischendurch doch so eine Angstsituation entsteht. Und außerdem engt es den Lebensraum je nach Angst auch gewaltig ein – und das nervt noch zusätzlich.

Entspannung gegen die Angst

Mit der superschnellen Entspannung habe ich schon gute Erfahrungen bei Lampenfieber gemacht. Und ich kann auch bestätigen, dass ich weniger Angst empfinde, wenn ich in einer entspannten Situation intensiv an einen meiner Angstauslöser denke.

Ich kann mir gut vorstellen, dass man Entspannungsmethoden als Prävention für künftige Angstsituationen nutzen kann. 

Das hätte den Vorteil, dass du gar nicht an Angst denkst, sondern das Yoga, die Meditation, das autogene Training oder was auch immer genießen kannst. Und dennoch lernst du, wie du auf deine Muskeln und deine Gedanken Einfluss nehmen kannst – und wie du das mit der Zeit auch in schwierigen Situationen hinkriegst.

Lass dich unterstützen

Das Problem bei akuten Ängsten ist ja leider, dass die Angst vor der Angstsituation schon dazu führt, dass alle Entspannung dahin ist. Und wenn die Angstreaktion erst mal läuft, ist es so gut wie unmöglich, dass du dich selber wieder zur Ruhe bringen kannst.

Daher ist es auch so schwer, sich allein von seinen Ängsten zu befreien. Wenn dir jemand dabei hilft, die Angstreaktion zu steuern, indem er dich begleitet und anleitet, ist das wesentlich einfacher.

Darum solltest du dich bei starken Ängsten immer von einem Therapeuten begleiten lassen – du brauchst dich nicht ewig allein zu quälen, wenn es mit Hilfe vom Fachmann schneller und angenehmer geht, die Ängste loszulassen. 

Welche Erfahrungen hast du mit Entspannungsmethoden? Was ist nützlich? Was ist zu umständlich?

Sorge gut für dich und
sei du selbst, lass die anderen anders sein.
Deine

Christine

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