Motivation haben ist gut – Ziele umsetzen ist besser

Dies ist nun schon der dritte Teil meiner kleinen Motivations-Artikel-Serie.

In Teil 1 ging es darum, was ist Wenn die Motivation weit, weit weg ist….
Teil 2 beantwortet die Frage: Kann man Motivation machen?

Und daran schließt sich (fast logisch) die nächste Frage an:

Wie macht man denn nun Motivation, um Ziele zu erreichen?

Lass uns also konkret werden.

Allein machen ist die zweitbeste Möglichkeit (wenn es dir um Motivation geht).

Es ist ein echter Glücksfall, wenn du Leute kennst, mit denen du gemeinsam motiviert bist.

In der Facebook-Gruppe „Stille Stärken entdecken“ (Link zu Facebook) haben sich letztens spontan zwölf Leute zusammengetan, um für sich und ihre Ziele mit den anderen zusammen „Motivation zu machen“.

Die Idee war einfach: Du brauchst Motivation und du brauchst jemanden, der davon weiß, so dass du es nicht immer wieder „vergessen“ kannst.

Meine Stärken-EntdeckerInnen in der Gruppe haben das sofort umgesetzt – weil es ihnen mit ihren Aufgaben und Zielen genau so geht.

Wir haben uns auf den Weg gemacht. Und herausgekommen ist (neben einer ganze Reihe von erledigten Aufgaben) der

Fünf-Schritte-Motivations-Plan:

  1. Mach ein Bild.
  2. Zeige/erzähle es jemandem.
  3. Überlege dir, warum dein Zielbild für dich Sinn macht.
    (Was keinen Sinn hat/macht, macht auch keine Motivation.)
  4. Such dir (einen) Verbindlichkeitspartner.
  5. Vereinbare, wann und wie der Verbindlichkeitspartner dich erinnern oder freundlich anschieben soll.

Lass uns die fünf Schritte der Reihe nach gehen…

1. Mach ein Bild

Such dir ein Foto, das als Symbol für dein Ziel geeignet ist. Oder fotografiere einfach die Aufgabe, die vor dir liegt. Oder, wenn du lieber zeichnest, dann mach eine schnelle Zeichnung, eine Skizze, ein Symbolbild von deinem Ziel.

Wichtig bei diesem ersten Schritt ist: Du machst – erst mal nur für dich selbst – sichtbar, was bisher nur als vage Idee existiert und in deinen Gedanken zusammenhanglos herumgeistert.

Unsere Motivation kann mit einem Bild sehr viel mehr anfangen als mit vielen Gedanken…

2. Zeige das Bild jemandem oder erzähle davon

Ein Bild zu haben ist gut. Ein Bild mit einer anderen Person zu teilen ist noch viel motivierender – denn jetzt ist es endgültig raus aus deinem Kopf.

So wird dein Ziel real, bevor du auch nur angefangen hast, daran zu arbeiten.

(Wenn dir das aktive Zeigen und Erzählen zu weit geht, kannst du dein Bild auch so aufhängen oder hinlegen, dass es jemand sehen könnte, wenn er zufällig vorbeikäme.)

3. Überlege dir, was das Ziel für einen Sinn für dich macht

Motivation entsteht, wenn du ein „Motiv“ hast, die Aufgabe zu machen.
Kurz gesagt: Damit DU motiviert bist, musst DU einen Sinn in der Aufgabe sehen.
Noch kürzer: Ohne Sinn keine Motivation.

Lies gerne schnell nochmal nach, was im vorigen Artikel über Sinn, Motiv, Motivation steht.

4. Such dir (einen) Verbindlichkeitspartner

Du hast ein Ziel. Du hast es vor Augen. Und es macht Sinn.

Damit du es nicht gleich wieder aus den Augen verlierst, hilft es, mit einer anderen Person (oder gleich mehreren) gemeinsam auf regelmäßige Ergebnisse zu zielen.

Es spielt gar keine Rolle, wenn die andere Person ein völlig anderes Ziel anvisiert.

Was ihr miteinander/füreinander tut, ist: Ihr seid gegenseitig Zeugen von eurer Motivation und Zielstrebigkeit.

5. Vereinbare, wann und wie der Verbindlichkeitspartner anschieben soll

Es geht nicht darum, dass dich jemand zu etwas zwingt.
Es geht auch nicht um Belohnungen (oder gar Bestrafungen).
Es geht nicht mal darum, dass jemand die Verantwortung für dein Ziel übernimmt.

Es geht um deine Verbindlichkeit.

Zum Beispiel: „Ich rufe dich am Freitag abend an und erzähle dir, was ich die Woche über alles für mein Ziel gemacht habe.“

Oder: „Ich mache übermorgen ein Foto vom Ergebnis und schicke es dir.“

Oder: „Frag mich bitte in genau einer Woche, wie weit ich gekommen bin.“

Oder: „Ich schicke jeden Abend eine WhatsApp-Nachricht. Du musst gar nichts machen – es reicht schon, dass du meine Nachricht liest. Aber wenn du magst, dann freue ich mich über etwas Anerkennung.“

Im letzten Teil dieser Artikel-Serie gibt’s nochmal eine Zusammenfassung.

 

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