Acht Antworten zum Selektiven Mutismus

Sei du selbst, lass die anderen anders sein.

Es gibt Fragen, die sind einfach da, wenn man zum ersten Mal vom Selektiven Mutismus hört.

Gerade Eltern, die von ihrem Kinderarzt oder vom Kindergarten darauf hingewiesen werden, dass dieses Schweigen ihres Kindes eventuell Anzeichen für eine psychische Störung sein könnte, haben in der Regel viele Fragen.

Und auch Betroffene, die bereits erwachsen sind, suchen immer wieder nach Antworten und Erklärungen.

Die folgenden acht Fragen sind mir in letzter Zeit besonders oft begegnet.

Und die Antworten, die ich darauf gebe, stellen meine persönlichen Erfahrungen mit den mutistischen Sprechblockaden dar. Ich weiß, dass vieles, was ich beschreibe, nicht in Büchern über Selektiven Mutismus steht – und du musst mir nichts von dem glauben, was ich schreibe.

Wenn du andere Erfahrungen gemacht hast und mit mir über meine Antworten diskutieren möchtest, schreib mir gerne über’s Kontaktformular oder hinterlasse mir einen Kommentar.

Fragen zum Selektiven Mutismus, die immer wieder mal auftauchen:

 

Welche Frage zum Selektiven Mutismus stellst du dir noch? Schreib mir bitte einen Kommentar.

 

Sei du selbst, lass die anderen anders sein.
Deine
Christine

 

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Hallo Sanne,
      ich bin mir nicht sicher, ob ich verstehe , was du unter „empathisch bis zur Selbstaufgabe“ verstehst. Magst du noch konkreter schreiben, was du meinst?

      Ich habe als Kind sehr intensiv die Erwachsenen beobachtet. Ob ich empathisch war – in dem Sinne, dass ich mich in andere Menschen eingefühlt habe – weiß ich nicht.

      Es muss nicht unbedingt einen Zusammenhang mit Mutismus geben, wenn das Kind, an das du denkst, besonders empathisch ist. Kinder sind so unterschiedlich – und die Sprechblockade ist lediglich ein Aspekt unter all den individuellen Eigenheiten.

  1. Ich habs Ja selektiven Mutismus und in der Schule hätte ich gerne eine nachteilsausgleich aber ich habe keine Ahnung wie man den kriegt und meine Eltern haben auch keinen ahnung. Wissen Sie das vielleicht?

  2. Liebe Nia,
    die genauen Regeln für das Beantragen von Nachteilsausgleich machen die Bundesländer und die Entscheidung darüber trifft deine Schule.
    Deine Eltern könnten den Rektor deiner Schule danach fragen.

    In der Regel brauchst du ein Attest von deinem Therapeuten, in dem deine Einschränkungen benannt werden – und es wäre sinnvoll, wenn vom Therapeuten ein Vorschlag gemacht würde, wie dein Nachteilsausgleich gestaltet werden soll. Denn der Zweck des Nachteilsausgleiches ist, dass du dich in der Schule weiterentwickeln kannst, weil du weder überfordert noch unterfordert wirst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Alle Kommentare werden von Hand freigeschaltet - ich bitte daher um etwas Geduld, bis dein Text im Blog sichtbar wird.

Für die Kommentarfunktion auf dieser Seite werden neben deinem Kommentar auch Angaben zum Zeitpunkt der Erstellung des Kommentars, deine E-Mail-Adresse und der von dir gewählte Nutzername gespeichert.