Warum es so verflixt schwierig ist, sich zu verändern – und warum es schon gleich gar nicht klappt, wenn auch noch Stress dazu kommt

Warum es so verflixt schwierig ist, sich zu verändern„Wenn ich nur anders wäre, würd’s mir besser gehen.“

Unzählige Male habe ich mir das gedacht. Und ziemlich oft habe ich probiert, mich zu verändern. Allermeistens war das Ergebnis, dass ich nach zwei, drei Fehlversuchen frustriert aufgegeben habe und mir Sachen dachte wie zum Beispiel:

„Das war ja wieder so klar, dass ich das eh nicht hinkriege. Ich habe schließlich noch nie etwas wirklich geschafft – sonst würde ich ja jetzt hier nicht so unglücklich festhängen. Und was hat mich eigentlich auf die Idee gebracht, ich könnte etwas an meinem Leben ändern? Wenn das so einfach wäre, dann würd’s ja jeder machen. Neee, jetzt hab‘ ich es kapiert: Man kann halt einfach nichts ändern. Isso. Punkt.“

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Entscheidungsstarre!? – Wie wär‘s mit Würfeln?

Entscheidungsstarre? Würfeln.Soll ich erst den Schreibtisch aufräumen, dann den nächsten Blogartikel vorbereiten? Oder umgekehrt?
Einkaufen fahren oder Küche aufräumen?
Zum Feierabend ein Buch lesen oder einen Film kucken?
Spaghetti essen oder Pizza?
Das rote T-Shirt oder das blaue?
Erst die Arbeit oder erst das Vergnügen?

 

Ständig muss man Entscheidungen treffen – das ist richtig anstrengend. Und dabei ist es, wenn wir mal ganz ehrlich sind, bei den meisten Entscheidungen völlig egal, was du wählst. Wenn du dich nur überhaupt entscheidest.

Rotes oder blaues T-Shirt? Die Welt wird sich so oder so weiterdrehen.
Ob die Küche sauber und der Schreibtisch aufgeräumt ist oder nicht – das Leben geht seinen Gang.
Und der Himmel wird dir nicht auf den Kopf fallen, wenn du dich erst für‘s Vergnügen entscheidest und die Arbeit möglichst lang aufschiebst. (Echt nicht. Das habe ich ausprobiert!)

Es gibt nur wenige wirklich lebensverändernde Entscheidungen. Und die lassen sich meist relativ einfach treffen. Weil dann das Ergebnis eben nicht Jacke wie Hose ist.

Fies sind hingegen die ständigen Mini-Abwägungen, die man treffen muss, während man sich durch den Alltag manövriert.

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Neu aufpoliert: Tu was für dich!

 

Wohlfühlen

Erstmals veröffentlicht am 17. März 2016

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21 Bloggerinnen haben in einer sogenannten Blogparade in ihren ganz unterschiedlichen Blogs darüber geschrieben, was du tun kannst, weil du wertvoll bist. Und daraus hat Maike ein tolles Buch als PDF zum kostenlosen Download zusammengestellt.

Dieser Beitrag aus dem Stille-Stärken-Blog ist natürlich auch dabei.

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Unsicherheitsmomente mal weitergedacht…

Na, Mutismus, wieder da?Letzte Woche habe ich behauptet: Unsicherheitsmomente sind menschlich.

Da hat mir niemand widersprochen – schließlich kennt doch jeder diese Momente, in denen man nur für einen Sekundenbruchteil unschlüssig ist und damit beim Gegenüber eine blitzschnelle Verwirrung auslöst, die wiederum eine Art Kurzschluss im eigenen Hirn verursacht.

 

Die Frage, die nun dick und fett im Raum steht, ist:
Kann man damit begründen, wieso in manchen Situationen „nichts mehr geht“? Kann man damit Sprechblockaden erklären?

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Unsicherheitsmomente sind menschlich

Mutismus-STÄRKEN_012Zwei Leute begegnen sich an einem engen Durchgang. Beide sind ein wenig zerstreut und weichen zur gleichen Seite aus – reagieren aber sofort und springen auf die andere Seite – und stellen fest, dass sie sich wieder gegenüberstehen. Nun sehen sie sich verstohlen kurz an, zucken entschuldigend die Achseln und…  bewegen sich wieder simultan auf die auf die andere Seite.

Schließlich ergreift einer von den beiden die Initiative und gewährt dem anderen mit großer Geste den Vortritt.

Und der andere huscht irgendwie verlegen schnellstmöglich vorbei.

Anschließend fühlen sich beide ein wenig peinlich berührt – aber der Tag geht weiter und in kleine Irritation ist gleich wieder vergessen.

Sowas kommt schließich schon mal vor.

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Einfach mal nichts tun

Im Liegestuhl lesenVielleicht kennst du das auch: Wenn man so mittendrin im Alltag steckt und versucht, all die Alltagsdinge zu erledigen, die dennoch nie alle zu schaffen sind, dann wird eine Idee immer stärker:

Es wäre so schön, einfach mal nichts zu tun. Nichts sollen, nichts müssen…

Der Alltag beweist derweil mühelos, dass Nichtstun überhaupt nicht in Frage kommt.
Und aus der Idee von einer kleinen Auszeit entwickelt sich, während rings um uns der Alltag tobt, mit der Zeit der Traum von der großen Auszeit.

Urlaub. Wochen, in denen der Alltag Pause macht. Nichts tun – den ganzen Tag nur Nichtstun.

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Auf Reisen: Das Hotel-Frühstücks-Ritual

Das wird doch eh nichts...In den nächsten Wochen beginnt wieder die Haupt-Reisezeit. Menschen verbringen ihren Urlaub im Hotel, um mal etwas anderes zu sehen und zu erleben – und um sich rundum zu entspannen. Und ich freue mich auch schon darauf, demnächst in einem schönen Hotel eine Woche lang zu urlauben. 🙂

Wenn ich mich so zurückerinnere, waren Übernachtungen im Hotel für mich lange Zeit mega-unentspannend. Nicht nur, dass ich dort in einer ungewohnten Umgebung zwischen lauter mir unbekannten Gästen wohnen sollte… In Hotels gibt es auch gewisse Abläufe, die immer gleich (und daher für mich immer irgendwie fremd) verlaufen.

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