Für dich Aufgelesen im August

Für Dich AufgelesenDas Internet macht keine Sommerpause. Auch im August gibt’s jede Menge aktuelle „Fundsachen“ für Stille Menschen.

Diesmal gibt’s Tipps gegen die Angst vor dem Reden,
für eine persönliche „Nachrichtensperre“,
zum Finden eines Therapieplatzes trotz langer Wartelisten,
für mehr Platz in der Komfortzone und
zum Quatsch machen mit voller Absicht. 😉

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Weitere sieben Antworten zum Selektiven Mutismus

Sei du selbst, lass die anderen anders sein.

Zum Selektiven Mutismus gibt es jede Menge Fragen – und viele davon werden immer wieder gestellt.

Daher habe ich meine persönlichen Antworten zu einer Reihe von regelmäßig gestellten Fragen (englisch „Frequently Asked Questions“, also kurz FAQ’s) zum jederzeit Nachlesen zusammengeschrieben.

 

In Teil 1 dieses Blogartikels gab es acht Antworten dazu, was Selektiver Mutismus ist – und was er meiner Ansicht nach nicht ist.

Im heutigen Teil 2 geht es um „die Betroffenen“ und „die Normalen“. Und um einen sinnvollem Umgang mit dem Problem.

Meine Antworten sind meine ganz persönliche Meinung zu den jeweiligen Themen. Sie ergeben sich aus den Erfahrungen, die ich selbst in 30 Jahren mit den Sprechblockaden gemacht habe, und aus der Meinung, die ich mir gebildet habe, seit ich weiß, dass meine früheren Probleme als „Selektiver Mutismus“ bezeichnet werden.

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Im Zweifel…?

Im ZweifelJemand schlendert durch einen Laden, der richtig teuren Schmuck anbietet.

Der Mann sieht auffällig gelangweilt drein und sein Äußeres lässt nicht gerade darauf schließen, dass er sich irgend etwas in diesem Juweliergeschäft leisten könnte.

Der Geschäftsinhaber ist gerade in einem Verkaufsgespräch und kurz davor, ein Paar Trauringe für 14.999 Euro zu verkaufen. Das erfordert seine ganze Aufmerksamkeit. Der Typ, der wie ein Penner aussieht, streift also weiter betont unauffällig durch die Auslagen, ohne dass der Juwelier ihn genau beobachten kann.

Als der Inhaber des Juweliergeschäfts schließlich seine Trauring-Kunden nach draußen begleitet, fällt ihm auf, dass im Rolex-Regal eine Lücke ist. Da fehlt eine Uhr! Und der auffällig unauffällige Penner steht immer noch hinten im Laden rum.

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Neu aufpoliert: Warum “Warum?” nicht immer eine gute Frage ist

…und vier Merkmale von guten Fragen.

Erstmals erschienen am 07.08.2014

Warum "Warum?" nicht immer eine gute Frage ist...

 

Wenn du dir ein großes Ziel setzt oder ein Projekt startest, ist es natürlich gut, dein „Warum“ zu kennen.

So habe ich 2014 zum Start dieses Blogs mein ganz persönliches Warum für Stille Stärken aufgeschrieben.

Das war mir damals wichtig. Und es daran hat sich bis heute nichts geändert. Wenn ich nicht genau wüsste, warum ich das tue, würde ich längst nicht mehr jede Woche schreiben…

 

Wenn du wissen willst, warum etwas so ist, wie es ist, dann fragst du selbstverständlich auch: „Warum?“

Du stellst (dir) eine Frage wie „Warum sind manche Kinder mit Selektivem Mutismus so aggressiv?“ und hoffst, dass du eine Antwort findest, die dich weiterbringt.

 

Wenn du dich allerdings mit jemandem entspannt unterhalten möchtest, ist „Warum?“ mit Vorsicht zu verwenden.

 

Warum?

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Anders sehen

Hast du Lust, mal alltägliche Dinge anders zu sehen?

Dann nimm doch einfach deine Kamera. Ein Smartphone tut’s natürlich auch.

Allein der Blick auf ein Display, das nur einen begrenzten Ausschnitt aus den unzähligen Eindrücken verkleinert und zweidimensional abbildet, hilft schon beim „anders sehen“.

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Für dich Aufgelesen im Juli

Für Dich AufgelesenDiesen Monat gab es ganz viele Fundsachen aus dem Netz. Und die, die ich für dich aufgelesen habe, passen irgendwie alle thematisch zueinander…

Diesmal geht es um eine Spielplatz-Schaukel,
ums Verändern,
Aufraffen statt Aufschieben,
Schuldgefühle auflösen,
einen Besuch vom kleinen Glück,
und um Tagebücher. 🙂

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Neu aufpoliert: Du hast immer Erfolg

You must not lose faith in humanity.
Dieser Artikel ist zuerst
am 15.11.2015 erschienen.

Damals waren die Medien voll von Spekulationen und Informationen über die Terroranschläge von Paris.
Man hatte den Eindruck, die Welt wäre von einem Tag auf den anderen völlig verrückt geworden – und aus diesem Gefühl heraus haben sich  damals viele Leute „mit Paris solidarisiert“ und ihre ganze Aufmerksamkeit darauf gerichtet, dass weltweit so viele erschreckende Dinge passieren.

Und damals dachte ich mir, dass wir der Welt viel mehr dienen, wenn wir uns über all das Gute in der Welt freuen.
Was hatte Paris davon, dass Millionen von Unbeteiligten mitgelitten haben?

Jetzt überschlagen sich die Medien wieder mit Mutmaßungen und Fakten über schreckliche Vorfälle – und wie vor acht Monaten frage ich mich wieder, ob ich mich mit all dem, was 40 Kilometer von hier in München oder 140 Kilometer weit weg in Ansbach, mit 240 Kilometern Entfernung in Würzburg oder 2.000 Kilometer von uns entfernt in der Türkei passiert ist, befassen muss…

Und ich entscheide: Nein. Ich will mein Leben ganz alltäglich führen und die Medienberichterstattung ignorieren. Ich will mich über alle die kleinen Kleinigkeiten freuen, die gerade hier, 0 Kilometer entfernt, meinen Tag schön machen. Ich mache mich nicht zum Opfer von Ereignissen, die nichts – absolut überhaupt nichts – mit meinem Leben zu tun haben.

Wichtiger noch: Ich brauche kein schlechtes Gewissen zu haben, weil es mir gut geht. Ich darf mich darüber freuen und ich feiere mein Leben – mit all dem Schönen, was es mir heute und jeden Tag bietet.

Das ist es, was ich für mein Leben möchte.

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Acht Antworten zum Selektiven Mutismus

Sei du selbst, lass die anderen anders sein.

Es gibt Fragen, die sind einfach da, wenn man zum ersten Mal vom Selektiven Mutismus hört.

Gerade Eltern, die von ihrem Kinderarzt oder vom Kindergarten darauf hingewiesen werden, dass dieses Schweigen ihres Kindes eventuell Anzeichen für eine psychische Störung sein könnte, haben in der Regel viele Fragen.

Und auch Betroffene, die bereits erwachsen sind, suchen immer wieder nach Antworten und Erklärungen.

Die folgenden acht Fragen sind mir in letzter Zeit besonders oft begegnet.

Und die Antworten, die ich darauf gebe, stellen meine persönlichen Erfahrungen mit den mutistischen Sprechblockaden dar. Ich weiß, dass vieles, was ich beschreibe, nicht in Büchern über Selektiven Mutismus steht – und du musst mir nichts von dem glauben, was ich schreibe.

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