Jetzt durchstarten – Teil 3

Wenn das „Woher“ und das „Wohin“ geklärt ist, dann stellt sich die Frage: „Und wie jetzt?“

Von welcher Parkposition aus du in die „Alle-Jahre-Wieder-Jahresabschluss-Rallye“ startest, hast du in Teil 1 dieser kleinen Artikelserie überprüft. Und wo du hin willst, war das Thema in Teil 2.

Dabei ließ es sich gar nicht vermeiden, auch schon die Reise gedanklich vorwegzunehmen. Und daher hast du mittlerweile bestimmt etliche Ideen entwickelt, die dich voranbringen könnten.

Jetzt geht es nochmal um deinen Weg von „hier“ zu deinem Ziel. Auf geht‘s!

Treppe

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Jetzt durchstarten – Teil 2

Treppe

Die Frage, die beim Durchstarten immer übersehen wird, ist:
Wo stehe ich?

Das wäre dann so, als ob ein Flugkapitän erst mal abhebt und dann mit seinem Airbus eine Runde dreht, weil er von oben kucken muss, wie der Flughafen ausschaut. Sonst weiß er nicht, wo er losgeflogen ist – und folglich hat er auch keine Ahnung, welche Richtung er nehmen will…

Sollte es tatsächlich einen Piloten geben, der derart planlos losfliegen wollen würde, dann müsste er die ganze Navigation „on the fly“ erledigen. Und ich hoffe sehr, dass sein Airbus für so einen Flug keine Starterlaubnis kriegt… 🙂

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Jetzt durchstarten – das Jahr geht in die letzte Runde!

Jetzt durchstartenEs geht wieder los. 🙂

Nun sind zu guter Letzt auch hier bei uns in Bayern die Sommerferien vorbei – und es fühlt sich an, als stünden alle in den Startlöchern für die „Alle-Jahre-Wieder-Jahresabschluss-Rallye“.

Von den Sommer- bis zu den Weihnachtsferien ist der Terminkalender gefühlt am dichtesten vollgepackt. Oder die Zeit ist einfach zu kurz für die vielen Sachen, die heuer noch geschafft werden müssen…

Kann gut sein, dass du im Urlaub ganz entspannt in den Tag hineingelebt hast – und dass dir unterdessen eingefallen ist, was du heuer noch alles machen solltest. Oder aber du bist nach dem Urlaub ganz abrupt wieder auf die tausendunddrölf ToDos gestoßen, die in deinem Job nur darauf gewartet haben, bis du wieder da bist.

Zeit für einen Neustart zum Jahresende – in drei Schritten.

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Sag niemals NIE…

Blogparade auf Stille-Stärken.deIm August fand auf der Facebook-Seite von Stille-Stärken.de die „August-Challenge“ statt. Die Herausforderung war, jeden Tag im August etwas Neues auszuprobieren – und darüber dann einen kleinen Kommentar auf Facebook zu posten.

Da kamen viele spannende Ideen zusammen. Zum Beispiel auf Moosgummi-Bällen liegen, im Freien übernachten, spontan Leute treffen, Cornhole spielen, neue Radiosender ausprobieren… Und immer wieder ungewohnte Wege gehen, außergewöhnliche Sachen essen und gewöhnliche Aufgaben anders als sonst erledigen.

Dabei ging es uns überhaupt nicht darum, besonders spektakuläre Aktionen zu schaffen, sondern es ging darum, ein kleines Bisschen kreativer durch den Alltag zu gehen und dabei einmal am Tag die eigenen Routinen zu verlassen.

Ich habe mich sehr gefreut, dass auch Simone sich an der Aktion mit vielen Ideen beteiligt hat. Und über ihre herausforderndste „Kenn-ich-nicht-probier-ich-aus“-Idee hat sie den heutigen Gastbeitrag für meinen Blog geschrieben. Das freut mich noch viel mehr. 🙂

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Neu aufpoliert: Raus aus dem Schneckenhaus?

Erstmals erschienen am 11.09.2014

Raus aus dem SchneckenhausKennst du das?
“Du solltest mehr unter Leute gehen.”
“Geh doch mal mehr aus dir raus.”
“Komm halt mal aus deinem Schneckenhaus.”

Sowas wird leicht dahingesagt.
Meistens von Leuten, die es keine halbe Stunde mit sich alleine aushalten. Von Leuten, die – aus meiner Sicht – fast zwanghaft “unter die Leute gehen” müssen, weil sie die Zeit nicht mit sich selbst allein verbringen wollen.
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Für dich Aufgelesen im August

Für Dich AufgelesenDas Internet macht keine Sommerpause. Auch im August gibt’s jede Menge aktuelle „Fundsachen“ für Stille Menschen.

Diesmal gibt’s Tipps gegen die Angst vor dem Reden,
für eine persönliche „Nachrichtensperre“,
zum Finden eines Therapieplatzes trotz langer Wartelisten,
für mehr Platz in der Komfortzone und
zum Quatsch machen mit voller Absicht. 😉

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Weitere sieben Antworten zum Selektiven Mutismus

Sei du selbst, lass die anderen anders sein.

Zum Selektiven Mutismus gibt es jede Menge Fragen – und viele davon werden immer wieder gestellt.

Daher habe ich meine persönlichen Antworten zu einer Reihe von regelmäßig gestellten Fragen (englisch „Frequently Asked Questions“, also kurz FAQ’s) zum jederzeit Nachlesen zusammengeschrieben.

 

In Teil 1 dieses Blogartikels gab es acht Antworten dazu, was Selektiver Mutismus ist – und was er meiner Ansicht nach nicht ist.

Im heutigen Teil 2 geht es um „die Betroffenen“ und „die Normalen“. Und um einen sinnvollem Umgang mit dem Problem.

Meine Antworten sind meine ganz persönliche Meinung zu den jeweiligen Themen. Sie ergeben sich aus den Erfahrungen, die ich selbst in 30 Jahren mit den Sprechblockaden gemacht habe, und aus der Meinung, die ich mir gebildet habe, seit ich weiß, dass meine früheren Probleme als „Selektiver Mutismus“ bezeichnet werden.

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Im Zweifel…?

Im ZweifelJemand schlendert durch einen Laden, der richtig teuren Schmuck anbietet.

Der Mann sieht auffällig gelangweilt drein und sein Äußeres lässt nicht gerade darauf schließen, dass er sich irgend etwas in diesem Juweliergeschäft leisten könnte.

Der Geschäftsinhaber ist gerade in einem Verkaufsgespräch und kurz davor, ein Paar Trauringe für 14.999 Euro zu verkaufen. Das erfordert seine ganze Aufmerksamkeit. Der Typ, der wie ein Penner aussieht, streift also weiter betont unauffällig durch die Auslagen, ohne dass der Juwelier ihn genau beobachten kann.

Als der Inhaber des Juweliergeschäfts schließlich seine Trauring-Kunden nach draußen begleitet, fällt ihm auf, dass im Rolex-Regal eine Lücke ist. Da fehlt eine Uhr! Und der auffällig unauffällige Penner steht immer noch hinten im Laden rum.

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Neu aufpoliert: Warum “Warum?” nicht immer eine gute Frage ist

…und vier Merkmale von guten Fragen.

Erstmals erschienen am 07.08.2014

Warum "Warum?" nicht immer eine gute Frage ist...

 

Wenn du dir ein großes Ziel setzt oder ein Projekt startest, ist es natürlich gut, dein „Warum“ zu kennen.

So habe ich 2014 zum Start dieses Blogs mein ganz persönliches Warum für Stille Stärken aufgeschrieben.

Das war mir damals wichtig. Und es daran hat sich bis heute nichts geändert. Wenn ich nicht genau wüsste, warum ich das tue, würde ich längst nicht mehr jede Woche schreiben…

 

Wenn du wissen willst, warum etwas so ist, wie es ist, dann fragst du selbstverständlich auch: „Warum?“

Du stellst (dir) eine Frage wie „Warum sind manche Kinder mit Selektivem Mutismus so aggressiv?“ und hoffst, dass du eine Antwort findest, die dich weiterbringt.

 

Wenn du dich allerdings mit jemandem entspannt unterhalten möchtest, ist „Warum?“ mit Vorsicht zu verwenden.

 

Warum?

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Anders sehen

Hast du Lust, mal alltägliche Dinge anders zu sehen?

Dann nimm doch einfach deine Kamera. Ein Smartphone tut’s natürlich auch.

Allein der Blick auf ein Display, das nur einen begrenzten Ausschnitt aus den unzähligen Eindrücken verkleinert und zweidimensional abbildet, hilft schon beim „anders sehen“.

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